Die Gedanken zum Film.
Manchmal, wenn ich mir einen Film anschaue
- egal, ob Kino, im Fernsehen oder online - dann kann ich mich nicht konzentrieren.
Ich werde abgelenkt von Dingen, die ich sehe und die mich statt des Filmes beschäftigen.
Allerdings hat das nichts damit zu tun, dass ich nebenher zu viele Sachen mache.
Ich frage mich oft, ob das sonst niemandem außer mir auffällt.
Warum das die Regisseuren oder Drehbuchautoren nicht merken.
Ich überlege, ob diese Sachen nur mich stören, bin ich vielleicht zu pingelig oder zu kleingeistig?
Lasse ich mich zu schnell ablenken von Nichtigkeiten?
Kann ich mich zu wenig auf Wesentliches konzentrieren?
Es sind solche Sachen wie "die haben doch ihr Auto gar nicht abgesperrt?"
Oder "wo hat sie denn ihre Handtasche vergessen?"
Und "haben die jetzt eigentlich einen Hausschlüssel dabei? Gott, sie werden später nicht mehr reinkommen".
Oder "hatte er vorhin nicht noch ne Jacke an, die wird er doch brauchen?"
Und "er hat beim Autofahren schon viel zu lange nicht mehr auf die Straße geschaut, das ist viel zu gefährlich!"
Diese Fragen lenken mich ab.
Der Film, die Handlung wird unwichtig, wenn ich nebenbei das Leben der Schauspieler organisieren muss.
Ich appelliere an die Film-Branche, an die Filmemacher: kümmert euch um die Kleinigkeiten.
Macht Filme, die keine Punkte offen lassen oder wenn dann nur künstlerische Fragezeichen.
Gebt mir Antworten auf meine Fragen, die ich nie stellen wollte.
Kümmert euch um die Befindlichkeiten eurer Helden.
Und wenn ihr euch unsicher seid, dann lasst mich die Filme vorab gucken, ich gebe euch Feedback.
Ist nur ein Angebot.
Aber ein gutes. .....
